Wie kann ich mit CFD den Ethereum Gewinn vervielfachen?

Eine Einführung in Ethereum CFD und wie man damit den Profit um bis zu 30x steigern kann. Lies weiter, um zu erfahren, wie das funktioniert.

Jeder, der sich intensiver mit Ethereum befasst hat, hat das erstaunliche Kurswachstum dieser Kryptowährung über die letzten Monate mitbekommen. Lag der Wert eines ETH (das ist die Ethereum-Einheit namens Ether) zu Beginn des Jahres noch bei 6 EUR sind es Ende 2017 um die 260 EUR. Ein Wachstum von 3900%(!). Ob dieses Wachstum in so kurzer Zeit nochmal erreicht werden kann, bleibt abzuwarten. Zwar wird Ethereum langfristig vermutlich weiterhin steigen, ein solches Wachstum in so kurzer Zeit ist aber eher einzigartig und wird womöglich nicht mehr so schnell passieren.

Auf der Suche nach Möglichkeiten, dieses Wachstum auch über andere Wege zu erreichen, haben wir uns neben ICOs (Initial Coin Offerings) auch CFDs (Contract for Difference) angesehen. Seit einiger Zeit ist es nämlich auch ohne Nachschusspflicht möglich, Ethereum-CFDs zu handeln, wodurch eine hohe Hebelung der Gewinne bei kalkulierbarem Risiko möglich ist. Ein Beispiel: Von Anfang August bis jetzt stieg der Ethereum-Kurs um 49%. Wer Anfang August 1000 EUR direkt in ETH investiert hat, erhielt einen Zugewinn von 480 EUR. Hätte man stattdessen auf Ethereum-CFDs gesetzt, wäre mit dem zusätzlichen CFD-Hebel von 30 sogar ein Zugewinn von sagenhaften 14.500 EUR möglich gewesen (in beiden Fällen der Einfachheit halber zunächst ohne Kosten berechnet). Eine ähnliche Liga wie das ETH-Wachstum Anfang 2017 und durchaus wettbewerbsfähig zu vielen der aktuellen ICOs. Grund genug also, dass wir uns nachfolgend Ethereum-CFDs etwas genauer ansehen und deren Funktionsweise, sowie deren Vor- und Nachteile betrachten.

Alles wichtige zu CFD im Überblick

Für die eiligen, nachfolgend eine Zusammenfassung aller wesentlichen Punkte zu CFDs, die in diesem Artikel genauer behandelt werden:

  • CFD ist eine Vereinbarung über den Kursverlauf eines Gegenstands
  • Dieser Gegenstand wird Basiswert oder Underlying genannt
  • Ein solcher Basiswert kann z.B. eine Aktie, Erdöl oder aber Ethereum sein
  • CFDs können gehandelt werden, auch wenn Kryptobörsen nicht erreichbar sind
  • Für CFDs wird kein Wallet benötigt
  • CFDs besitzen einen Hebel, welcher den Kursgewinn extrem steigern kann
  • Genauso kann ein CFD-Hebel aber auch den Verlust steigern
  • Der Handel mit CFD ist reguliert
  • Der mögliche Verlust wurde seit Anfang 2017 in Deutschland von der BaFin auf maximal Deinen Einzahlungsbetrag begrenzt
  • Einer der bekanntesten Anbieter für den Handel mit Ethereum-CFDs ist Plus500*. Hier besteht keine Nachschussverfpflichtung und ein 30-facher Hebel wird angeboten.

Zu Beginn noch ein wichtiger Hinweis: Genau wie bei den Kryptowährungen selbst, unterliegen CFDs einer hohen Kursschwankung (Volatilität). D.h., man sollte nur das Geld investieren, das man im schlimmsten Fall bereit ist, auch zu verlieren. Darüber hinaus stellt dieser Beitrag keine Anlageberatung dar. Es soll nur die Mechanismen aufzeigen, die möglich sind, um einen etwaigen Ethereum-Kursgewinn um ein vielfaches zu erhöhen (auch „hebeln“ genannt). Man kann damit also im Idealfall noch schneller reich werden, als mit den ohnehin hohen Wertzuwächsen bei Ethereum, aber genauso schnell ist es auch möglich, alles investierte Geld zu verlieren. Kluges und informiertes Vorgehen ist daher sowohl beim Handel mit Ethereum als auch bei CFDs sehr wichtig.

Was ist CFD?

CFD steht für Contract of Difference, also frei übersetzt eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien über die Wertentwicklung eines Gegenstands. Hierbei wird also ein Vertrag zwischen zwei Parteien, einem CFD-Anbieter und einem CFD-Kunden geschlossen, die darin festlegen, dass der Börsenwert eines bestimmten Gegenstands entweder steigt oder fällt. Der Gegenstand wird häufig auch Basiswert oder Underlying genannt. Als Basiswert können z.B. Aktien oder Rohstoffe wie Gold oder Öl dienen. Neuerdings werden auch immer öfters Kryptowährungen wie Ethereum und Bitcoins als Basiswert angeboten.

Angenommen, man möchte mit CFDs auf eine steigende Kursentwicklung bei Ethereum setzen, dann würde man solche CFDs auswählen, die als Basiswert Ethereum besitzen (anders gesagt: An den Ethereum-Kurs gebunden sind). Steigt der Kurs von Ethereum dann tatsächlich ab dem gesetzten Zeitpunkt, dann erhält – vereinfacht gesagt – der CFD-Kunde den Wert, um den Ethereum seit dem Kauf des CFDs wirklich gestiegen ist und zusätzlich einen satten Aufschlag, den sogenannten Hebel oben drauf.

Die nachfolgende Grafik soll dies verdeutlichen. Ähnlich wie bei Aktien oder Kryptowährungen, werden die CFDs zu einem bestimmten Zeitpunkt gekauft. Entschließt man sich dann, die CFDs in der Zukunft innerhalb einer Gewinnphase zu verkaufen, dann ist die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis der Gewinn des Basiswertes. Alles also ähnlich wie beim Verkauf von Aktien oder Kryptowährungen, die im Wert gestiegen sind, seit man sie gekauft hat.

Hat man allerdings beim Kauf des CFDs auf steigende Kurse gesetzt und sinkt hingegen der Kurs des zugeordneten Basiswerts, so bleibt der CFD-Kunde auf der Differenz seit dem Erwerb des CFD sitzen. Ebenfalls ähnlich wie bei Aktien oder Kryptowährungen, die mit Verlust verkauft werden. Siehe nachfolgende Grafik.

Anders als bei Aktien oder Kryptowährungen kann die Gewinn- oder Verlustspanne um ein Vielfaches höher ausfallen. Grund ist der sogenannte Hebel, der im weiteren Verlauf dieses Artikels noch genauer erklärt wird und das eigentlich wichtige Instrument beim Handel mit CFDs ist.

Short vs. Long gehen

Der im vorigen Beispiel betrachtete Fall, auf eine steigende Kursentwicklung zu setzen, nennt man bei CFDs übrigens „Long gehen“. Steigt der Kurs seit dem Kauf des CFDs, so ist man in der Gewinnzone, fällt er hingegen unter den Einkaufswert, ist man in der Verlustzone.

Anders als bei Aktien oder Kryptowährungen hat man bei CFDs aber sogar die Möglichkeit, auch auf fallende Kurse zu setzen und daran stark zu verdienen. D.h., man verdient Geld wenn der Basiswert seit dem Kauf der CFDs an Wert verliert. Wenn man bei CFDs auf eine fallende Kursentwicklung des Basiswertes setzt, dann nennt man das „Short gehen“.

Falls nichts anderes angegeben, werden wir der Einfachheit halber im Rest dieses Artikels aber stets von „Long“ ausgehen, also auf steigende Kurse setzen, um es für den Anfang einfacher zu gestalten.

Hebel und Margin

Bis hierher wurde nun häufiger dieser ominöse Hebel von CFDs erwähnt, welcher den Gewinn bei CFDs um ein vielfaches steigen lässt. Doch wie funktioniert er eigentlich? Um den Mechanismus des Hebels zu erklären, muss ich etwas weiter ausholen und zunächst mit dem sogenannten Margin anfangen.

Stell Dir vor, der Wert für 1 ETH liegt bei einer Kryptobörse aktuell bei 250 EUR. Möchtest Du nun 1 ETH kaufen, so müsstest Du dafür dort 250 EUR zahlen. Klaro. Jetzt wirds interessant: Wenn Du stattdessen aber ein Ethereum-CFD kaufen würdest, dann musst Du keine 250 EUR bezahlen, um den Gegenwert von 1 ETH zu erhalten. Stattdessen wird nur ein Bruchteil davon fällig. Beim Anbieter Plus500* z.B. werden nur 3,33% des Basiswerts fällig, um 1 ETH als CFD handeln zu können. D.h., Du musst hier nur 8,33 EUR einzahlen, um den Wert von 1 ETH handeln zu können. Dieser Bruchteil, den Du für eine Einheit eines Basiswertes zahlen musst, wird in i.d.R. immer in Prozent angegeben und wird Margin genannt.

Angenommen, Du hättest 1000 EUR über, die Du in ETH investieren wolltest, dann würdest Du bei einem Kurs von 250 EUR pro ETH genau 4 Ethers (1000 EUR / 250 EUR pro ETH) erhalten. Würdest Du stattdessen diese 1000 EUR in Ethereum-CFDs investieren, so würdest Du CFDs im Gegenwert von 120 Ethers (1000 EUR / 8,33 EUR pro CFD) erhalten, was einem Gegenwert in EUR von 30.000 EUR entsprechen würde! Anders gesagt, Du würdest für 1.000 EUR den Gegenwert von Ethers im Wert von 30.000 EUR erhalten. Du hättest also hier einen 30fachen Hebel, da Du für 250 EUR nicht den Gegenwert von 1 ETH sondern von 30 ETH erhältst (250 EUR / 8,33 EUR). Hebel und Margin gehören also zusammen und sind immer auch vom Kurs des jeweiligen Basiswertes und dem CFD-Anbieter abhängig.

Weiter angenommen, der Kurs von 1 ETH steigt nun um 50 EUR auf 300 EUR. Dann hättest Du beim klassischen Kauf von 4 ETH einen Gewinn von 200 EUR (4 ETH x 50 EUR) gemacht. Wenn Du stattdessen aber Ethereum-CFDs gekauft hättest, dann wäre das ein Gewinn von 6.000 EUR (120 ETH x 50 EUR), dem Hebel sei Dank.

Wo Licht ist, ist leider immer auch Schatten. Im Falle des CFD-Hebels im Long-Modus liegt der Schatten darin, dass der Hebel sich auch bemerkbar macht, wenn es zu Kursverlusten kommt, dann aber in die andere Richtung, nämlich in die Verlustzone.

Nehmen wir wieder an, der Kurs von 1 ETH sinkt um 50 EUR auf 200 EUR. Dann hättest Du beim klassischen Kauf von 4 ETH einen Verlust von 200 EUR (4 ETH x 50 EUR) gemacht. Wenn Du stattdessen aber Ethereum-CFDs gekauft hättest, dann wäre das ein Verlust von 6.000 EUR (120 ETH x 50 EUR).  Deutlich höher also, als Deine ursprüngliche Einzahlung von 1.000 EUR.

Bis vor kurzem noch war es durchaus möglich, dass man mehr verlieren konnte, als man ursprünglich eingezahlt hatte. Es bestand bis Anfang 2017 nämlich eine sogenannte Nachschussverpflichtung. D.h., nachdem Du in unserem Beispiel nur 1.000 EUR in den CFD eingezahlt hast, wären nochmal 5.000 EUR fällig geworden, da der Verlust ja insgesamt 6.000 EUR betragen hätte. Der CFD-Anbieter hätte also die 5.000 EUR von Dir als Nachzahlung fordern dürfen. Diese Praxis wurde aber in Deutschland Anfang 2017 von der BaFin verboten. D.h., Du stehst nun nur bis maximal dem Geld gerade, mit dem Du zu Beginn eingestiegen bist. In unserem Beispiel also nur bis maximal 1.000 EUR. Diese Begrenzung wird vermutlich dazu führen, dass CFDs in Zukunft deutlich attraktiver werden, da das Risiko viel besser kalkulierbar wird. Bei ausländischen CFD-Anbietern sollte man aber darauf achten, dass diese explizit auf eine Nachschussverpflichtung verzichten.

Fazit

Du hast also mit einem CFD-Hebel die Möglichkeit, mit nur einem Bruchteil an Kapital riesige Gegenwerte am Basiswert zu handeln, an deren Kursgewinnen du genauso teilhaben kannst, wie Du sie verlieren kannst.

Jetzt Ethereum CFD kaufen

Wenn Du nun auf den Geschmack gekommen bist, und CFDs ausprobieren möchtest, können wir Dir den Anbieter Plus500* empfehlen. Unser Blog erhält eine kleine Provision, wenn Du hier tradest. Zusätzlich gibt Dir der Anbieter 25 EUR Bonus für eine qualifizierte Anmeldung und nochmal einen deutlichen Bonus , je nachdem wieviel Du zu Beginn bereit bist, zu investieren. In der nachfolgenden Tabelle sind die möglichen Boni aufgelistet und welchem Rabatt diese entsprechen.

Deine EinzahlungDein BonusRabatt
100 €30 €30 %
500 €150 €30 %
1000 €200 €20 %
4.000 €1.000 €25 %
10.000 €1.500 €15 %
50.000 €7.000 €14 %

Wer also etwas Geld übrig hat, sollte sich überlegen, ob er nicht zusätzlich neben Ethereum auch in Ethereum-CFDs etwas investiert. Es ist häufig deutlich transparenter, seinen Ethereum-Gewinn mit CFDs zu hebeln, als z.B. mit ICOs.

Genau wie bei den Kryptowährungen selbst, unterliegen CFDs einer hohen Kursschwankung (Volatilität). D.h., man sollte nur das Geld investieren, das man im schlimmsten Fall bereit ist, auch zu verlieren. Darüber hinaus stellt dieser Beitrag keine Anlageberatung dar. Es soll nur die Mechanismen aufzeigen, die möglich sind, um einen etwaigen Ethereum-Kursgewinn um ein vielfaches zu erhöhen (auch „hebeln“ genannt). Man kann damit also im Idealfall noch schneller reich werden, als mit den ohnehin hohen Wertzuwächsen bei Ethereum, aber genauso schnell ist es auch möglich, alles investierte Geld zu verlieren. Kluges und informiertes Vorgehen ist daher sowohl beim Handel mit Ethereum als auch bei CFDs sehr wichtig.

Stephan Niedermeier

Stephan ist der Gründer des ETHBLOG. Als Informatiker und erfolgreicher Entrepreneur ist er Experte für digitale Technologien und hat bereits mehrere Unternehmungen erfolgreich aufgebaut. Stephan berät Investoren und Unternehmen bei Ihren digitalen Strategien. Er selbst ist ein Ethereum-Investor der ersten Stunde und experimentiert aktuell viel mit Blockchain.
Twitter - LinkedIn - http://niedermeier.io

Kommentar verfassen