Blockchain könnte Musikern helfen wieder Geld zu verdienen

Blockchain könnte Musikern helfen, wieder Geld zu verdienen. Die richtige Blockchain-Anwendung könnte Lizenzen und Rechte sowie Vergütungen sinnvoller darstellen.

Das Problem der Musiker

Um es auf den Punkt zu bringen: Künstler und Musiker sind die ersten, die Arbeit in die Musik stecken und die letzten, die – wenn überhaupt – monetär davon profitieren. Oftmals gibt es kaum Informationen, wie Provisionen oder Tantiemen überhaupt berechnet werden. Eine Statistik, wo und wie Zuhörer ihre Musik hören gibt es auch nicht.

Musiker und Bands wollen mehr Transparenz und Fairness

Zwar gibt es das Digital Rights Management (DRM).  Jedoch hat sich die Musikbranche bekanntermaßen durch neue Technologien, Youtube oder mit Streaming-Diensten stark verändert.

Blockchain für Musiker

Verschiedene Ansätze werden diskutiert. Was die Blockchain für den Fintech-Bereich ist, könnte auch beispielhaft für die Musikindustrie sein: durch ein (zumindest teilweise) offenes globales Register aller Künstler und deren Musikstücke.

Ein spannendes Modell könnte Ujo Music sein. Die auf Ethereum bauende neue Musik-Plattform bringt die Rechte durch die Verbindung mit Smart Contracts zurück zum Künstler.

„We’re building a home for artists that allows them to own and control their creative content and be paid directly for sharing their musical talents with the world.“

Ob die Parteien gemeinsam an einem transparenten Ökosystem auf Basis der Blockchain und Ethereum arbeiten bleibt zum jetzigen Zeitpunkt freilich noch offen. Die Technologie scheint bereit zu sein…

Siehe auch im Harvard Business Review: https://hbr.org/2017/06/blockchain-could-help-musicians-make-money-again

Ingo Wachter

Ingo ist Payments-Experte und war zuletzt bei MasterCard tätig. Als Entrepreneur und Berater beschäftigt er sich mit Themen rund um Ethereum und Blockchain sowie Digital Payments.

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